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William Shakespeare Übersetzung und Bearbeitung: Klaus Schlette Darsteller: 17 m, 4 w Sie hatten sich gefunden, geliebt, und sie hätten glücklich werden können, aber - der Krieg der Eltern ist der Kinder Tod. Erst über ihren Leichen wird dem unsinnigen Streit ein Ende gemacht, und es kommt zur Versöhnung. Allein in diesem Punkt entspricht die "Familiengeschichte" - eine Parabel gegen Hass und Krieg und Mord und Totschlag - nicht dem Spiegelbild der Staaten und Völker. Schlettes neuer Text präsentiert sich als unpathetisch und doch poetisch, als unserem Sprachempfinden merklich nahe ... konsequent und originell ... - Die Bearbeitung "entwirrt" und "bereinigt". (AZ, München) Das Stück eines Komödianten für
Komödianten ... eine Übersetzung, rhythmisch exakt und überdies so
vorzüglich sprechbar ... nicht zuletzt deswegen, weil die eingehende
Beschäftigung mit dem Wort und dem Theater Shakespeares in jeder Szene zu
spüren: im präzisen Vergnügen am zuweilen deftigen Wortspiel ... Klaus Schlette hat die Tragödie neu
übersetzt und bearbeitet. Es ist ihr gut bekommen... deutlicher, eindeutiger
und kräftiger als in Schlegels Übersetzung kommt Shakespeares Text zum
Publikum, formuliert für den Schauspieler ... Kein Detail bleibt im Halbdunkel,
nichts wird geglättet. Die Zweideutigkeiten werden nicht relativiert, sondern
sind plötzlich unüberhörbar. Bestellnummer: 9428 Leseprobe: ROMEO: (zu Julia) JULIA: Zu Unrecht, Pilger, schimpfst du deine
Hand: ROMEO: Sag, Lippen haben Heilige doch auch? JULIA: Ja, Pilger, ja, die braucht man zum Gebet. ROMEO: Dann lass uns beten, das ist frommer
Brauch. JULIA: Du küsst - du kannst das gut. |