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Julian Lembke: Von toten Städten...
(Bariton, Klarinette, Trompete, Klavier, Violine, Viola und Kontrabass) nach
Versen von Georg Heym
Das kammermusikalische Werk "Von toten Städten..." ist
2005 entstanden, von mittlerem Schwierigkeitsgrad und dauert etwa 8 Minuten.
Der Komponist hat den tragischen Text von Georg Heym mit schlichten Stilmitteln
in Töne gesetzt, die dem düsteren Inhalt entsprechen.
ISMN M-50094-210-8 Best. Nr. 0601
€
18,90

Georg Heym
wurde am 30.10.1887 in Hirschberg,
Schlesien geboren. Er entstammt einer Familie von Gutsbesitzern und Beamten.
Als Sohn eines sehr jähzornigen Staats- und späteren Militäranwalts erlebte er
eine freudlose und trostlose Kindheit.
Immer wieder kam es zu extremen Spannungen mit seinem eng bürgerlichen und
bürokratischen Vater,
der für seine künstlerischen Interessen keinerlei Verständnis aufbrachte. Zu
schreiben begonnen hat er ab 1899.
Ab Ende 1904 führte er ein Tagebuch. Es trägt den Titel: "Tagebuch des Georg
Heym, der nicht den Weg weiß".
Zum ersten Male las er am 6.7.1910 aus seinen Werken. Bereits am 16. Januar
1912, also mit nicht ganz 25 Jahren,
ertrank Georg Heym beim Schlittschuhlaufen in der Havel.
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