k.o.m. stage and music publishing house

 

Gönnen auch Sie sich einen Hörgenuss der besonderen Art mit dem Ensemble
"simple music for five"

Nächste Konzerte:

2. Februar 2008 20 Uhr: „Interim" - Agnes-Bernauer-Str. 97, 80687 München-Laim mit
einer UA von Klaus Obermayer "Felizias Schulwoche" für Violine und Klavier

24. Februar 2008 15 Uhr: Kultur- und Orgelzentrum · Graf-Arco-Str. 30 · D - 83626 Valley "Zollinger Halle" mit
einer UA von Klaus Obermayer: "Mein Tagebuch" für Violine solo

18. April 2008 20 Uhr: Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium, Elektrastraße 61 · 81925 München

21. April 2008 19.30: Versicherungskammer Bayern, Maximilianstraße 53 mit 2 UA von Klaus Obermayer:

"Meine geliebten Enkelkinder" für Horn solo und "Gesänge der Nacht" für Oboe und Klavier

31. Mai 2008: Heiglhof - Heiglhofstr. 8/Rgb, 81377 München

16. August 2008: Forsthaus Gommerscheid, Ehlscheid, 17 Uhr

von links nach rechts: Izumi TSUBOIKE - Jeanette Höfer - Klaus Obermayer - Peter Blania - Michiko Bering-INAGAKI (Foto: Jürgen Bollig)

Pressestimmen

So tönt der Weltgeist

Holzbläser-Quintett gibt burleskes
Kammerkonzert (Süddeutsche Zeitung vom 23.2.2005)

Haar (Roswitha Grosse) Karl Kolbingers Vertonung von Herbert Rosendorfers „Poems" war der Höhepunkt des Konzertes des Münchner Holzbläserquintetts im Bürgersaal. Überhaupt hat das 1990 von Klaus Obermayer gegründete Ensemble den zahlreich erschienenen Veranstaltungsbesuchern auf Einladung des Haarer Kulturvereins mit diesem Konzert einen Leckerbissen der Sonderklasse serviert, denn hier hörte man einmal Kammermusik, die kaum an souveränem Witz und burleskem Charme zu überbieten war.

Der 1921 geborene und in Gröbenzell lebende Komponist Karl Kolbinger war selbst anwesend, um den Beifall für die im Jahr 2000 komponierten „Poems“ für Sprech- und Gesangsstimme und Holzbläserquintett in Empfang zu nehmen.
Als eine Art „Mini-Oper“ und musikalisch gagreich ausgestattete Opernpersiflage hat Kolbinger die Vertonung der vier Gedichte aus Herbert Rosendorfers „Pfanne des Weltgeistes“ gestaltet. Ein wenig an Cristian Morgenstern und Joachim Ringelnatz erinnerten die humoresk-absurden Verse, die der mit einem trefflich hohen Bariton ausgestattete Wolfgang Hansjakob dem erheiterten Publikum zu den bizarren und skuril-expressiven Klangwelten Kolbingers nicht minder ausdrucksstark von der Bühne entgegenschleuderte.

Sowohl für den als Oberstudiendirektor am Moosburger Gymnasium tätigen Schulmusiker mit der perfekt geschulten Stimme und der umwerfenden Bühnenpräsenz als auch für die fünf Musiker ... stellte diese anspruchsvolle Partitur eine Herausforderung dar.

Schließlich galt es hier nicht nur lautmalerisch Vögel pfeifen oder das Gedächtnis des Waldhorns aufleben, sondern sogar einen aus der Bahn geratenen Kometen auf der Erde einschlagen zu lassen!

Nicht minder schräg ging es bei den clownesken und gar nicht so „easy“ strukturierten „Five Easy Dances“ des ungarischen Komponisten und Jazzmusikers Denes Agay zu. Tango, Polka, Walzer, Bolero und Rumba wurden da zu Humoresken mit raffinierter Klangvirtuosität und genialem Witz paraphrasiert. Wunderbar dissonant als anspruchsvolle Groteske setzte die fünfsätzige „Tanz-Suite“ aus der Feder des Fagottisten und Komponisten Klaus Obermayer den fulminanten Schlusspunkt dieses Konzertes.
Selten wurde so gekonnt "falsch" gespielt. Die beiden Divertimenti von Mozart und Haydn im Programm hatten wohl die Funktion, den Zuhörern vorzuführen, dass dieses souveräne Münchner Holzbläserquintett es auch ganz artig kann. (Konzert am 20. Februar 2005)

 

Das Bläserquintett „simple music for five“ existiert in wechselnden Besetzungen seit ca. 1990 und ist gern gesehener Gast bei verschiedensten Veranstaltungsreihen, Kultur- und Musikfestivals.

Der Komponist Karl Kolbinger hat auf Anregung des Verlegers Klaus Obermayer 1995 für das Ensemble ein Werk mit dem Titel „simple music for five“ geschrieben.

Seit dieser Zeit tritt das Ensemble erfolgreich unter dem Namen „simple music for five“ auf.

Erwartungen der Zuhörer weit übertroffen

„Simple music for five" begeistert Zuhörer beim Neufinsinger Rathauskonzert

Neufinsing (do) - „Simple music for five" hatte das gleichnamige Münchener Holzbläserquintett beim Konzert im Rathausfoyer im Vorfeld versprochen. Die Erwartungen der rund 90 begeisterten Zuhörer wurden dabei aber weit übertroffen: Klangvoll, in sich stirnmig und harmonisch boten ... einen Musikgenuss der besonderen Art, untermalt mit dem Gesang von Wolfgang Hansjakob.

Ein heiterer Grundklang der einzelnen Sätze bestimmte das „Divertimento Nr. 8 KV 213" von Wolfgang Amadeus Mozart. Gebannt lauschten die Zuhörer der fesselnden, beschwingten Darbietung der Musiker, die das Werk des österreichischen Komponisten perfekt umsetzten. Denes Agays Heimat ließ sich bei „Five Easy Dances" nicht verleugnen. Fast hatte man das Gefühl, bei einer ungarischen Jagd dabei zu sein - Polka, Tango, Bolero, Waltz und Rumba wurden zur Nebensache. Ein „Divertimento in B-Dur" aus der Feder von Joseph Haydn ergänzte das Programm bis zur Pause.

Den Komponisten-Größen genug Rechnung getragen, wurde danach zeitgenössische Musikkunst geboten. Als besonderes Werk darf „Poems" von Karl Kolbinger aus dem Jahre 2000 tituliert werden. Der mittlerweile 84-jährige Komponist war lange Jahre als Professor für Fagott an der Münchner. Hochschule für Musik sowie als Solofagottist im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks tätig. Gepaart mit Versen, verfasst von Autor Herbert Rosendorfer; avancierte das Stück durch die Musik des Quintetts zu einer kleinen 15-minütigen Oper.

So mancher Gast wäre bei der „Tanz Suite" am liebsten gleich aufgestanden und hätte im Takt dazu das Tanzbein geschwungen. Walzer-, Tarantella- oder Tangoklänge hat Obermayer in einer losen Folge von Einzelsätzen zu einem stimmigen, melodischen Stück vereint.

Das Bläserquintett „simple. music for five" existiert seit 15 Jahren in wechselnder Besetzung. Komponist Karl Kolbinger hat auf Anregung von Obermayer vor zehn Jahren für das Ensemble ein Werk mit dem Titel „simple music for five" geschrieben. Seitdem tritt das Quintett unter diesem Namen auf. (Münchner Merkur vom 13.4. 2005)

von links nach rechts: Izumi TSUBOIKE - Jeanette Höfer - Wolfgang Hansjakob . Peter Blania - Michiko Bering-INAGAKI - Klaus Obermayer - (Foto: Jürgen Bollig)

 

von links nach rechts:  Jeanette Höfer - Peter Blania - Michiko Bering-INAGAKI - Klaus Obermayer - Izumi TSUBOIKE - (Foto: Irmela Obermayer)